Hamburg 2025

Im vergangenen Jahr war ich viermal in Hamburg und von den gemachten Fotos möchte ich hier einige zeigen.

Ottensen und Altona

In dieser Gegend finden sich immer wieder neue Paste-ups von Rumo und SuperFatCat, Stencils von Taze, Teller von fraujule*, Kacheln von Sweetsnini. Auch Big_Love-Burt, KKLoveArt, Chu_doma, Das Lippenbekenntnis, Micorazonde.cenicero und Muckef_cker sind vertreten.

TBD

„To be defined“ ist ein Hamburger Kollektiv, das im vergangenen Jahr als Zwischennutzung eine Villa in Altona zur Verfügung hatten. Dort fanden Ausstellungen, Konzerte, Partys u.v.a. mehr statt. Das F.U.C.Kollektiv (Female unstoppable creative Kollektiv) konnte dort für mehrere Monate ausstellen. Mit dabei waren u.a. folgende Artists: Maaike Dirkx, Streetvulven, Nästy, NmArthalie, Muckef_cker, Nane, Art by Cinnirelli, Mind.tha.cat, Cleo.Rodent und Kalaabaar.

Karoviertel und Schanze

Immer wieder, wenn ich in Hamburg bin, gucke ich im Karoviertel vorbei, auch um zu sehen, wie es um das Mural von Zezão steht. Der spanische Artist engagiert sich stark für das Thema Wasser und die Organisation „Water is life“. Push ist mir dieses Mal tatsächlich zum ersten Mal aufgefallen, obwohl ich es schon 2017 fotografiert hatte, wie ich bei der Recherche herausgefunden habe.

Es folgt ein Stencil von Neal, Arbeiten von Push, El Boso, TĖMPŌ und Hermann Heilemann. Danach Paste-ups, Bild 5, mit Rumo und Planet Selfie, gefolgt von Nästy. Eine kleine Zeichnug von Maens und ein Paste-up von Kim Phoebe und, ja was ist denn das?, politische Botschaften mal anders dargestellt. Sehr cool! Die letzte im Bunde ist Kalaabaar mit einem Paste-up „Pasta Pasta“.

Street Art School

Ich hatte das besondere Vergnügen der Street Art School Hamburg e.V. einen Besuch abstatten zu können. Dort traf ich nette bekannte Leute und lernte auch nette andere Leute kennen. Das war ein interessanter Abend mit Eindrücken zur Arbeit des Vereins. Anlässlich des 10. Geburtstages der Street Art School entstand eine besondere Wand. Ich kann leider nicht alle Artist benennen. Dabei sind auf jeden Fall Hallo Karlo, Späm, Drunk Poets Society, El Boso, Joiny, Smile Cat, Tona, Colectivo Dexpierto, Pummelfee, Herbird, Los Klebos, Carla Mata Hari, Bierdeckelstreetart, SuperFatCat, Nadroschka, Eppendorf Finest, Rolf, Alevi, Bronko und Kalaabaar. Wer noch Arists benennen kann, melde sich gerne. Das würde mich freuen.

Harburg

Bereits 2021 habe ich einen Beitrag zum „Walls can dance“ Festival in Hamburg Harburg gemacht. Jetzt waren wir nochmal da, und ich konnte weitere Murals fotografieren. Auf der Webseite gibt es eine Karte, in der alle Murals verzeichnet sind.

Caro Pepe

Der Titel dieses Murals ist “Fair Winds And Deep Roots”. Caro Pepe ist dafür bekannt, dass ihre Figuren häufig nur ein Auge geöffnet haben, und wie sie in ihrem Insta-profil scherzhaft sagt, manchmal auch zwei. Das Mural stammt aus dem Jahr 2024.

Bernd Muss

Der in Hamburg lebende Künstler Bernd Muss legt sich in seinem künstlerischen Schaffen nicht fest. Von Tatoos bis zur Skulptur ist vieles dabei, und auch das Bemalen von Wänden. 2025 war er in Harburg.

Dzia

Dzia ist ein belgischer Künstler, der weltweit mit seinen Tiermotiven Spuren hinterläßt. Seine Bildsprache hat einen hohen Wiedererkennungswert und für ihn seien Tiere nicht nur die Auseinandersetzung mit der Natur, sondern auch ein Symbol für Widerstandsfähigkeit, Verletzlichkeit und Vernetzung in fragilen Ökosystemen. (Zitat Webseite)

Nevercrew

Das Mural der Nevercrew entstand 2022 und titelt „Panorama“.

Dies & Das in Harburg

Jutta Wedemann macht nicht nur Kunst, nein sie häkelt kleine Gewesen und pastet Fotos davon, an die Wände der Stadt. Dass nenne ich mal lustig. Auch Fritten Freddie macht was besonderes-er bastelt mit Bügelperlen und bringt sie an die Wand.

Neustadt

Beim Neustadtfest 2025 wurde die Wand der ehemaligen Haspa mit Paste-ups neu beklebt. Maaike Dirkx hatte dazu aufgerufen ihr Past-ups mit der Post zu schicken, oder direkt vorbei zu bringen. Gemeinsam wurde dann mit einer Gruppe fleißiger Kleber*innen alles wieder schön gemacht. Ich konnte bei dieser netten Aktion ebenfalls mitmachen und habe u.a. eine Reihe von Paste-ups von Kalaabaar vor die Linse genommen.

Direkt am Großneumarkt steht jetzt übrigens auch die kleine Bronzeskulptur „Der Sprayer“ von Mohamed Smith, einem Bremer Künstler, der anonym bleiben möchte. Er wählte die weltweit häufigsten Vor- und Nachnamen um seine Identität zu schützen. Die Guerilla-Statue wurde vom Künstler über Nacht auf dem Rödingsmarkt in der Hamburg aufgestellt, von den Behörden entfernt und Jahre später nun hier platziert.

Innenstadt und Hafencity

Bei einem Fotowalk durch die Stadt, auf der Suche nach interessanten Treppenhäusern und Jugendstilbauten fand ich duch Zufall dieses nette Stencil von Neal, einem Hamburger Artist, den ich sehr schätze. Und nach dem Besuch einer Fotosausstellung in den Deichtorhallen haben wir noch einen Abstecher zur Oberhafenbrücke gemacht. Die Artists sind mir leider unbekannt.

Das war´s für dieses Mal. Es gibt keinen Campingtipp und auch keine Karte. Viele der oben gezeigten Kunstwerke sind nicht ganz legal platziert, da bietet sich das an. Der nächste Hamburg-Tripp ist zwar noch nicht geplant, kommt aber bestimmt.

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