Amsterdam 2019

Street Art in Amsterdam. Amsterdam hat nicht nur ein kleines, feines Street Art Museum, das für Besuchende Führungen anbietet, nein, es hat auch das Moco, die NDSM Werft und andere Hotspots.

Moco

Das Moco ist das Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst, mitten im Museums Quartier. Wir hatten das Glück die Banksy „Laugh now“ und eine Daniel Arsham „Connecting Time“ Ausstellung besuchen zu können. Neben Arbeiten der beiden oben genannten Künstler, gab es auch Bilder von Icy&Sot, aus dem Iran stammende Brüder, die heute in New York leben, den Gebrüdern Os Gémeos, Keith Haring, Andy Warhol, JR, Yayoi Kusama und Roy Lichtenstein zu sehen.

NDSM Werft

Die NDSM Werft, im nördlichen Hafengebiet, ist ein ehemaliges Industriegelände, das heute für Livemusik, Kulturveranstaltungen, Start Up Unternehmen u.v.a.m. steht. Hier finden viele Events statt, es gibt Bars und Restaurants, und jede Menge Street Art. Eine der wenigen Wall of Fames befindet sich ebenfalls auf dem Gelände, zu dem man kostenlos mit einer Fähre vom Bahnhof aus übersetzen kann. Großartige Künstler und Künstlerinnen, bekannte und weniger bekannte Leute haben hier ihre Arbeiten hinterlassen. Da ist Kobra, der Anne Frank porträtiert hat, Fumomiles, jede Menge Stencils und Paste-ups von Stenandoli, ein neues Mural von Nychos, Mr. June (alias David Louf), eine große Anzahl der Portraits von Otto Graph, dem wir bei der Arbeit zusehen konnten und eine Vielzahl an Stickern. Auch Tim Mulder, Telmo Miel, Shaun Burner und Vyalone haben ihren Weg zur NDSM Werf gefunden. Otto Graph meinte zu uns: „A good place, to make some street art.“ Ja, genau!

Street Art Museum Amsterdam

Das Street Art Museum liegt weit im Westen der Stadt. Es verfügt über kleine Räumlichkeiten, die von innen und von außen mit Street Art gestaltet sind. „Das Street Art Museum Amsterdam (SAMA) ist ein zeitgenössisches Ökomuseum, das sich mit der Identität der unmittelbaren Umgebung in Verbindung mit lokaler Beteiligung befasst und darauf abzielt, die Entwicklung und Lebensqualität der örtlichen Bevölkerung zu verbessern und Kunst als Instrument für den sozialen Dialog zu nutzen. „Unsere Mission ist es, die wachsende demokratische Bewegung der Street Art zu schaffen, zu erforschen, zu dokumentieren und zu bewahren. Street Art Museum Amsterdam ist ein eingetragenes Warenzeichen und Handelsname.“ (Zitat und übersetzt von der Webseite).

Dem Sama gelingt es, tolle Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt dafür zu gewinnen, im Stadtteil große und kleine Bilder zu hinterlassen. Es gibt eine große Anzahl an bemalten Stromkästen, die die Spanierin Btoy, aka Andrea Michaelsson gestaltet hat, zwei Murals von Stinkfish und diverse andere Bilder. Icy&Sot sind hier auch zu finden. Aber auch Pez, Alaniz, Pau (Pau Quintanajornet), Bastardilla, Skount, Yuri Hopnn, E.Lee und E1000 („Emil“ gesprochen).

„If Walls Could Speak“

Im Mai 2019 hat die ASA (Amsterdam Street Art) ein Festival am Platanenweg, im Osten Amsterdams, initiiert. Es entstanden 10 großformatige Murals, die sich alle mit der Thematik „Amsterdam für alle“ befassen. Hier waren Hera (von Herakut), Dank (Dan Kitchener), Smug, Studio Giftig, Dopie, Julieta XLF, Case McLaim, IVES.one & Beazarility, Sjem Bakkus, Leon Keer und Kash & Chuck am Werk. Im Umfeld fanden sich noch ein paar andere feine Sachen, die unter den zehn Fotos angeordnet sind u.a. von D Face.

Dies und Das

Wenn man einfach so durch die Gegend läuft, begegnet einem natürlich auch manches Mural und eine Menge anderer Sachen. Piet Parra und mir unbekannte Künstlerinnen und Künstler waren Zufallsfunde, The London Police und zwei Murals von Tim Rodermans haben wir gezielt angesteuert.

Die kleine Kalá hat sich auch in Amsterdam herumgetrieben.

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