Berlin 2020

Daran kann ich mich gewöhnen: jedes Jahr mindestens einmal auf Street Art Tour in Berlin zu gehen. Dieses Mal haben wir uns viele Sachen von Urban Nation angesehen.

Urban Nation

2017 entstand in Schöneberg das erste Street Art Museum in Berlin, das URBAN NATION, Museum For Urban Contemporary Art. Die Absicht ist, Kunstschaffende aus der ganzen Welt zu vereinen und ihnen im urbanen Raum Möglichkeiten für ihr kreatives Schaffen zu bieten. Dazu gehören nicht nur das Museum an sich, sondern auch verschiedene Projekte, wie One Wall, die Community Wall und Ausstellungen und Performances im URBAN NATION Projektraum. Näherst du dich der Bülowstraße in Schöneberg, dann triffst du auf eine Vielzahl an großen und kleinen Kunstwerken, die z.T. in den o.g. Projekten geschaffen wurden

Auch in anderen Stadtteilen, wie z.B. im Prenzlauer Berg und in Kreuzberg finden sich Arbeiten, die im Rahmen der Projekte One Wall von Urban Nation, entstanden sind.

Die Community Walls befinden sich in direkter Umgebung des Museums und bieten Kunstschaffenden die Möglichkeit frei zu agieren und mit der Nachbarschaft in Kontakt zu kommen.

Innerhalb des Museums gibt es tolle Dinge zu sehen.

Kreuzberg

Ein paar Fundstücke aus dem interessanten Stadtteil Kreuzberg.

RAW Gelände

Das RAW Gelände bietet natürlich noch mehr Street Art, als ich im Blogbeitrag Berlin von 2019 gezeigt habe. Zu meiner großen Freude gabs auch noch ein paar tolle Stencils von Rice aus Barcelona.

Den besonderen Gegebenheiten zu Zeiten von Covid-19 hat sich die wunderbare StickermaidBerlin gewidmet.

Im Urban Nation ist natürlich auch Vhils vertreten, den es am Yaam an der Schillingbrücke ebenfalls zu bewundern gibt.

"Geh Hin" sagt der junge Mann

Hackesche Höfe

Kein Besuch in Berlin, ohne in den Hackeschen Höfen und im Haus Schwarzenberg vorbei zu schauen. Das lohnt sich immer.

Dircksenstrasse

Selbstverständlich ist ein Besuch an der Dircksenstrasse, wo sich immer wieder was verändert, was verschwindet, was dazu kommt. Hier nur eine kleine Auswahl von kalaa_baar.

In der Nähe der Oderberger Strasse, im Hinterhof hab ich noch „The Big Jump“ von Victor Ash entdeckt. Stark!

Turmspringende

6 thoughts on “Berlin 2020

  1. abeth schreibt:

    Wusste nicht, dass es soviele „Kalas“ gibt

  2. Toll! Ich bin begeistert. Ich bin ja auch einmal im Jahr in Berlin, aber von diesen kenne ich nur das Werk von Roa. Besonders die Gegend um Urban Nation muß ich mir unbedingt merken.

  3. Schön.
    Nach Paris bin ich wieder auf deinen Spuren unterwegs, wir sind in 2 Wochen für 6 Tage in Berlin. Warst du auch auf dem Teufelsberg? Kommt man da in die Gebäude aktuell rein?

    • Heike Larisch schreibt:

      Hey, grüß dich. Nein, dieses Mal war ich nicht auf dem Teufelsberg. Die Internetseite sagt, der Aussichtsturm sei weiterhin gesperrt. Schade. Viele Grüße

      • Die Dircksenstrasse als Spot ist mir bisher unbekannt, vielleicht bin ich dort aber auch schon rumgelaufen ohne es mit dem Straßennamen in Verbindung zu bringen. Hab mal bei maps geschaut, die Straße ist ziemlich lang. Wo genau sollten wir schauen?

        • Heike Larisch schreibt:

          Am vorderen Ende zwischen Alex und Hackschen Höfen. Am hinteren Ende ist auch was, aber viel weniger

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